Medikamente im Alter: Den Überblick behalten

Leere Papierbögen, ein Glas Wasser, eine Brille und eine unbeschriftete Schachtel auf einem Tisch.

Wer mehrere Medikamente verwendet, muss oft viele Angaben zusammenhalten. Dazu können auch Mittel gehören, die ohne Rezept gekauft wurden. Ein strukturierter Überblick erleichtert es, offene Fragen in der Arztpraxis oder Apotheke zu besprechen.

Die Beiträge erklären, warum weniger manchmal mehr sein kann, wie ein Medikationsplan hilft, warum vollständige Angaben wichtig sind und was beim Übergang vom Krankenhaus nach Hause geklärt sein sollte. Sie enthalten keine Dosierungsempfehlungen. Ändern Sie eine verordnete Einnahme nicht allein aufgrund eines Internettextes.

Die Reihenfolge folgt vier Fragen: Wann sollte eine Dauermedikation überprüft werden? Was hält ein Medikationsplan fest? Warum gehören auch selbst gekaufte Mittel in das Gespräch? Und was sollte nach einem Krankenhausaufenthalt geklärt sein? Wirkstofflisten und Dosierungsempfehlungen finden Sie hier bewusst nicht: solche Angaben gehören in die persönliche Beratung.


Leitbeitrag

Die Hände einer älteren Person ruhen ruhig neben einer schlichten Keramikschale mit Tabletten und einem Glas Wasser auf einem Holztisch.
Medikamente

Medikamente im Alter überprüfen: Polypharmazie und geordnetes Absetzen

Wer fünf oder mehr Medikamente einnimmt, verliert leicht den Überblick. Im Alter wirken Arzneimittel anders, und manche Verordnung passt nicht mehr zur Lebensphase. Ein strukturierter Blick auf den Medikationsplan schützt vor Wechselwirkungen und eröffnet Wege zu mehr Sicherheit.

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Praktischer nächster Schritt

Bereiten Sie die Fragen für das nächste Gespräch in der Praxis oder Apotheke vor.

Quellen dieses Themenbereichs

Die Beiträge dieses Bereichs stützen sich auf die folgenden Veröffentlichungen. Die Angaben stehen hier als Text; die einzelnen Beiträge nennen ihre Quellen jeweils am Ende.

  • Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin: S3-Leitlinie Multimedikation. AWMF-Registernummer 053-043, Version 2.0 Eingesehen am 27. September 2026.
  • Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie: Potentially Inadequate Medications in the Elderly: PRISCUS 2.0. Deutsches Ärzteblatt International 2023; 120: 3-10 Eingesehen am 27. September 2026.
  • Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Potenziell inadäquate Medikation für ältere Menschen: PRISCUS 2.0. Arzneiverordnung in der Praxis, Ausgabe 1/2023 Eingesehen am 27. September 2026.
  • Bundesministerium für Gesundheit: Elektronischer Medikationsplan und Arzneimitteltherapiesicherheit. gesund.bund.de Eingesehen am 27. September 2026.
  • Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen: Medikamente über lange Zeit anwenden. Gesundheitsinformation. Eingesehen am 11. September 2026.
  • gesund.bund.de: Mit Arzneimitteln richtig umgehen Eingesehen am 11. September 2026.
  • gesund.bund.de: Entlassung: Wie geht es weiter? Eingesehen am 11. September 2026.

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